Vorbereitet, wenn es darauf ankommt

Vertrauenswürdiger Partner für konvergente Sicherheit &  Personal-Management in kritischen Infrastrukturen

Kritische Infrastrukturen erfordern zuverlässige Systeme – auch bei instabiler Verbindung und verteilten Standorten. Ausfälle sind keine Option. Gleichzeitig steigen regulatorische Anforderungen wie NIS-2: Risiken müssen gesteuert und Vorfälle gemeldet werden. Robuste, autonome Lösungen sichern den Betrieb jederzeit.

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von NIS-2 und KRITIS erfasste Sektoren

53.7%

der Vorfälle richten sich gegen wesentliche Einrichtungen im Sinne der NIS-2

Seit über 30 Jahren im Dienst kritischer Infrastrukturen

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Von verteilten Standorten zur dezentralen Sicherheit in kritischen Infrastrukturen

Sicherheit die funktioniert, immer und überall

Sicherheit die funktioniert, immer und überall

Sicherheit, die auch bei Netzwerkausfall funktioniert

Die edge-resiliente Architektur von Primion stellt sicher, dass Sicherheitsfunktionen an jedem Standort eigenständig arbeiten: Lokale Zutrittskontroller behalten die vollständige Entscheidungslogik, die Autorisierung bleibt auch bei WAN-Ausfällen aufrechterhalten, und entfernte Standorte operieren ohne zentrale Abhängigkeit. Fällt das Netzwerk aus, bleibt der Schutz bestehen.

Vollständige Transparenz über verteilte Betriebsabläufe

Primion konsolidiert Zutrittsereignisse, Personalplanungsdaten, Videoüberwachung und Umgebungsdaten in einer einheitlichen Ansicht für operative Intelligenz – mit vordefinierten Vorfallreaktionsprotokollen, die automatisch ausgelöst werden.

Skalierbare Betriebsabläufe ohne Verwaltungsaufwand

Primion automatisiert den gesamten Lebenszyklus von Auftragnehmern – von der Voranmeldung bis zur Abmeldung. Zeitlich begrenzte Zutrittsberechtigungen laufen automatisch ab, wenn Arbeiten abgeschlossen sind. Wer wann auf welchen Standort zugegriffen hat, ist vollständig nachvollziehbar,r – ohne manuelle Administration.

Compliance als integraler Bestandteil des Betriebs – nicht nachträglich ergänzt

Eine strukturierte Compliance-Dokumentation erfolgt direkt aus dem laufenden Betrieb. Die Verarbeitung europäischer Daten ist eine Standardfunktion – kein optionales Add-on.

Entwickelt für die Anforderungen kritischer Infrastrukturbetreiber

Keine zwei Betreiber kritischer Infrastrukturen stehen vor identischen Herausforderungen. Ein Übertragungsnetzbetreiber, der Hunderte unbemannter Umspannwerke verwaltet, hat andere Sicherheitsanforderungen als ein Wasserversorgungsunternehmen, das den Auftragnehmer-Zutritt über mehrere Aufbereitungsanlagen koordiniert. Ein Telekommunikationsanbieter mit entlegener Turminfrastruktur unterliegt anderen Compliance-Pflichten als ein Fernwärmeversorger. Die Lösungen von Primion wurden entwickelt, um all diese Betreiber zu unterstützen – mit einer einzigen konvergenten Plattform, die sich an den jeweiligen Sektor, Standort und regulatorischen Rahmen anpasst. 

Energie & Versorgungsunternehmen

Autonome Sicherheit an unbemannten Umspannwerken, Pumpstationen und Verteilstandorten. Abgestufte Zutrittszonen für Hochspannungs- und Leittechnikbereiche. Anomalieerkennung über Perimetersensoren und Umgebungsmonitore. Automatisiertes Auftragnehmer-Zugriffsmanagement – von der Schulungsverifizierung bis zur Beendigung. Energie ist der Hochprioritätssektor der NIS-2 mit den strengsten Sicherheitspflichten, entsprechend seiner Schlüsselrolle in der kritischen Infrastruktur. Compliance-Dokumentation wird direkt aus dem Betrieb generiert. 

Wasser & Abwasser

Koordinierter Zutritt über verteilte Aufbereitungs- und Pumpinfrastruktur ohne dauerhaft anwesendes Personal. Offline-fähige Zutrittskontrolle für abgelegene Standorte. Erkennung von Insider-Risiken durch Korrelation mit Dienstplanungsdaten. Zeitlich begrenzte Auftragnehmerzutritte mit vollständiger Rückverfolgbarkeit. Echtzeit-Betriebstransparenz über alle Standorte hinweg, für eine koordinierte Notfallreaktion.

Telekommunikation & digitale Infrastruktur

Sicheres Zutrittsmanagementsystem für Turmstandorte, Rechenzentren und Netzknoten in geografisch verteilter Infrastruktur. Mehrfaktorauthentifizierung für sensible Gerätebereiche. Lückenlose Audit-Trails für Lieferanten- und Drittanbieterzutritte. Europäische Datensouveränität als Standard – ohne Drittlandübermittlungen für Betreiber, bei denen dies eine Compliance-Anforderung darstellt.

Funktionalitäten für die Anforderungen kritischer Infrastrukturbetreiber

Ein Sicherheits-Ökosystem, das verteilte Infrastrukturen schützt – nicht nur einzelne Standorte.

  • Netzwerkunabhängige Sicherheit: Lokale Zutrittskontroller behalten die vollständige Entscheidungslogik bei WAN-Ausfällen. Autonome Autorisierung an jedem Standort eliminiert die Angriffsfenster, die Cloud-abhängige Systeme erzeugen.
  • Einheitliche operative Intelligenz: Zutrittsereignisse, Personaldaten, Video- und Umgebungsdaten werden auf einer Plattform konsolidiert. Vollständige Lageübersicht über Hunderte von Standorten – ohne manuelle Abstimmung.
  • Proaktive Bedrohungs- und Anomalieerkennung: Abgestufte Sicherheitszonen und Mehrfaktorauthentifizierung für kritische Bereiche. Erkennung von unbefugtem Zutritt, physischen Bedrohungen, Umgebungsgefahren und Dienstplananomalien – bevor sie eskalieren.
  • Automatisiertes Auftragnehmer-Lifecycle-Management: Auftragnehmer-Workflows von der Schulungsverifizierung bis zur automatischen Deaktivierung. Zeitlich begrenzte Zutritte ohne manuelle Eingriffe. Keine verbleibenden Zugangsdaten, vollständige Rückverfolgbarkeit.
  • NIS-2, BSI-KritisV- und DORA-Compliance: Audit-Nachweise werden direkt aus dem Betrieb generiert. Manipulationssichere Dokumentation, strukturiertes Meldewesen und europäische Datenverarbeitung ohne Drittlandübermittlungen.
  • Integrationsorientierte Modernisierung: Primion integriert sich in bestehende Zutritts-, Video-, Alarm- und Betriebssysteme und ergänzt diese um Resilienz und Compliance-Fähigkeiten – ohne Ersatz der bestehenden Infrastruktur.

Häufig gestellte Fragen

Wie unterstützt Primion die Compliance mit NIS-2 und BSI-KritisV?

Primion generiert strukturierte Compliance-Dokumentation direkt aus dem laufenden Betrieb – einschließlich manipulationssicherer Audit-Trails, Zutrittsereignisprotokolle und Genehmigungsnachweise. Compliance-Belege sind damit von Anfang an im System verankert und müssen nicht erst vor einem Audit manuell zusammengestellt werden. Primion verarbeitet alle Daten innerhalb europäischer Infrastruktur und erfüllt damit die Anforderungen an die Datensouveränität – ohne Drittlandübermittlungen.

Kann Primion in bestehende Betriebssysteme an unseren Standorten integriert werden?

Ja. Primion ist für einen integrationsorientierten Einsatz konzipiert. Die Plattform verbindet sich mit bestehenden Zutrittskontroll-, Video-, Alarm- und Betriebssystemen und ergänzt diese um einheitliche operative Intelligenz und Compliance-Fähigkeiten – ohne dass eine Ablösung der vorhandenen Infrastruktur erforderlich ist. Bestehende Investitionen werden so geschützt und das Implementierungsrisiko minimiert.

Entspricht Primion den Anforderungen der europäischen Datensouveränität?

Ja. Primion hat seinen Hauptsitz in Deutschland, entwickelt seine Lösungen im eigenen Haus und verarbeitet alle Daten innerhalb europäischer Infrastruktur. Für sicherheitskritische Umgebungen, in denen Herkunft und Handhabung von Technologie eine Rolle spielen, ist dies eine operative Garantie – keine nachrangige Überlegung.

Wie erkennt Primion Insider-Bedrohungen und operative Anomalien?

Primion korreliert Zutrittsberechtigungen mit dem Dienstplanungsstatus und den Personaleinsatzdaten. Stimmen Zutrittsmuster nicht mit den autorisierten Zuweisungen überein, markiert das System die Anomalie zur Überprüfung durch den Operator. Sicherheitsteams erhalten so frühzeitig Einblick in unregelmäßige Muster – bevor diese zu Vorfällen eskalieren.

Sprechen Sie mit uns

Betreiber krischer Infrastrukturen stellen spezifische Anforderungen an Konnektivitätsresilienz, regulatorische Compliance und Datensouveränität. Unsere Experten kennen dieses Umfeld. Wir unterstützen Sie gerne.